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16.6.11
28.2.11
29.12.09
Die kleine Retrospektive
Langsam aber sicher macht sich bei mir ein gewisser Überdruss an Jahresrückblicken bemerkbar. Trotzdem kann ich es mir nicht verkneifen, eine persönliche Retrospektive zu posten. Es wird voraussichtlich der letzte Eintrag im 2009 sein.
Normalerweise beginnt ein neues Jahr mit einem Glas in der Hand und Glückwünschen in der Luft. Das war das letzte Mal nicht der Fall. Einige erinnern sich zumindest noch vage daran, wie ich unfreiwillig-schlafend in das bald endende Jahr rutschte. Es begann also ganz und gar nicht wie ich mir dies vorgestellt hatte. Glücklicherweise stellte sich dieser Jahreswechsel nicht als schlechtes Omen heraus. Gewiss ging im Weltgeschehen fast alles weiter bergab. Die Pessimisten haben Recht behalten. Doch darauf will ich hier nicht eingehen. Das passt schon gar nicht in diese kleine Welt von Radiobrain. Im Frühling dann wurde dieser Blog ins Leben gerufen. Als Alternative zu Facebook und Konsorten. Mein Ziel war eine Plattform für persönlichere Einträge, welche nur Leute lesen, die es entweder interessiert und/oder die mich besser kennen als der einfache Facebook „Friend“. Dieses Ziel habe ich erreicht und ehrlich gesagt war ich mir vor einigen Monaten noch nicht sicher, ob dieses „Projekt“ wirklich das Jahresende erlebt. Für mich stand 2009 zudem im Zeichen der analogen Fotografie respektive der Lomografie. Ungefähr 50 Filme habe ich dieses Jahr belichtet. Es war mein Einstieg in die Welt dieser Art von Kunst. Die vielen gemachten Erfahrungen ermutigten mich umso mehr damit weiterzumachen. Ausserdem fand im Sommer mit dem Umzug in meine eigenen vier Wände ein weiteres, enorm wichtiges Ereignis statt, das man so schnell nicht wieder vergisst. Unterdessen habe ich mich darin bestens eingelebt und bereue Nichts (was ja auch nicht selbstverständlich ist). Ebenfalls im Sommer stellten natürlich wieder die heiss-erwarteten Festivals in Werchter und Haldern absolute Höhepunkte dar. Doch dann kam der Herbst. Alle verliessen das Land, was ich eigentlich gut verstehen kann. Erstaunlicherweise wurde mir jedoch eher selten langweilig. Das lag unter anderem auch an der vernetzten Internetgesellschaft von Heute. Dies wurde mir in diesem Jahr bewusster vor Augen geführt als je zuvor. Nun, jedes Jahr hat auch persönliche Tiefpunkte. Doch das Schöne überwog ganz klar. Ich denke, wenn man dies so sagen kann, ist man ein glücklicher Mensch. Egal wie das neue Jahr diesmal für mich beginnen wird: Ich bin und bleibe optimistisch was die Zukunft anbelangt, auch wenn einiges dagegen spricht.
Ich wünsche euch ein glückliches neues Jahr!
Normalerweise beginnt ein neues Jahr mit einem Glas in der Hand und Glückwünschen in der Luft. Das war das letzte Mal nicht der Fall. Einige erinnern sich zumindest noch vage daran, wie ich unfreiwillig-schlafend in das bald endende Jahr rutschte. Es begann also ganz und gar nicht wie ich mir dies vorgestellt hatte. Glücklicherweise stellte sich dieser Jahreswechsel nicht als schlechtes Omen heraus. Gewiss ging im Weltgeschehen fast alles weiter bergab. Die Pessimisten haben Recht behalten. Doch darauf will ich hier nicht eingehen. Das passt schon gar nicht in diese kleine Welt von Radiobrain. Im Frühling dann wurde dieser Blog ins Leben gerufen. Als Alternative zu Facebook und Konsorten. Mein Ziel war eine Plattform für persönlichere Einträge, welche nur Leute lesen, die es entweder interessiert und/oder die mich besser kennen als der einfache Facebook „Friend“. Dieses Ziel habe ich erreicht und ehrlich gesagt war ich mir vor einigen Monaten noch nicht sicher, ob dieses „Projekt“ wirklich das Jahresende erlebt. Für mich stand 2009 zudem im Zeichen der analogen Fotografie respektive der Lomografie. Ungefähr 50 Filme habe ich dieses Jahr belichtet. Es war mein Einstieg in die Welt dieser Art von Kunst. Die vielen gemachten Erfahrungen ermutigten mich umso mehr damit weiterzumachen. Ausserdem fand im Sommer mit dem Umzug in meine eigenen vier Wände ein weiteres, enorm wichtiges Ereignis statt, das man so schnell nicht wieder vergisst. Unterdessen habe ich mich darin bestens eingelebt und bereue Nichts (was ja auch nicht selbstverständlich ist). Ebenfalls im Sommer stellten natürlich wieder die heiss-erwarteten Festivals in Werchter und Haldern absolute Höhepunkte dar. Doch dann kam der Herbst. Alle verliessen das Land, was ich eigentlich gut verstehen kann. Erstaunlicherweise wurde mir jedoch eher selten langweilig. Das lag unter anderem auch an der vernetzten Internetgesellschaft von Heute. Dies wurde mir in diesem Jahr bewusster vor Augen geführt als je zuvor. Nun, jedes Jahr hat auch persönliche Tiefpunkte. Doch das Schöne überwog ganz klar. Ich denke, wenn man dies so sagen kann, ist man ein glücklicher Mensch. Egal wie das neue Jahr diesmal für mich beginnen wird: Ich bin und bleibe optimistisch was die Zukunft anbelangt, auch wenn einiges dagegen spricht.
Ich wünsche euch ein glückliches neues Jahr!
29.9.09
Meine Kamera-den
Zuerst häuft man sich tonnenweise gut gealterte Hardware an und dann sollte man das Ganze auch noch irgendwann benutzen. Denn es gibt nicht viel Sinnloseres als ein halbes Vermögen auf Ricardo zu ersteigern und es dann bei sich weitervergammeln lassen.
Jedenfalls bin ich nun daran eine nach der anderen zu testen. Dass dabei nicht meisterliche Fotografien rausschauen ist ja wohl selbstverständlich. Schliesslich kann ich mir nicht pro Kamera einen Monat Zeit nehmen. Sonst kann ich mit der letzten Kamera vielleicht bereits die Geburt von Märsus erstem Kind fotografieren. Oder den Aufbruch von Lüku zu seiner zweiten Weltreise. Wie auch immer. Innerhalb einer Woche sind nun drei sehr unterschiedliche Filme entstanden. Der erste mit einem reinrassigen Makro-Objektiv. Da wurde sinnlos Asche in Aschenbechern, Tassenränder und andere schöne Dinge im Detail betrachtet und abgelichtet. Motto: Der Teufel steckt im Detail. Gefällt mir. Auch ausserhalb von Facebook. Weiter gings mit einer kleinen Nostalgieübung. Meine erste analoge Kamera, welche den ganzen Rummel ausgelöst hat - die Fisheye Lomo - durfte wieder mal die Welt, resp. Wabern erkunden. Viele interessante Motive gab es dabei leider nicht. Vielleicht lag es auch an meiner Konzentration an diesem Tag. Ich lass mich überraschen. Das Fischauge macht manchmal die langweiligsten Motive zu Topschüssen (und umgekehrt leider auch). Zu guter Letzt gabs noch einen Testfilm mit der Holga. Nicht der Original-Legende-Mittelformat-Plastikschrott-Holga sondern der neuen 35mm. Version. Auch diese ist jedoch Plastikschrott aus Hongkong. Wenn man dann schlussendlich etwas darauf erkennen sollte, was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen kann, wird man einige verwirrte Aufnahmen von Bern und dem Gurten sehen. Apropos: Der Gurten eignet sich ideal als Entspannungsoase nach der Arbeit. Doch was interessiert das die Leser dieses Blogs? Sind je eh alle irgendwo auf der Welt verstreut. Tja, ich geh mal was essen!
Dies sollte übrigens nicht (nur) wieder eine billige Promo für meine Flickr Fotos sein.
Jedenfalls bin ich nun daran eine nach der anderen zu testen. Dass dabei nicht meisterliche Fotografien rausschauen ist ja wohl selbstverständlich. Schliesslich kann ich mir nicht pro Kamera einen Monat Zeit nehmen. Sonst kann ich mit der letzten Kamera vielleicht bereits die Geburt von Märsus erstem Kind fotografieren. Oder den Aufbruch von Lüku zu seiner zweiten Weltreise. Wie auch immer. Innerhalb einer Woche sind nun drei sehr unterschiedliche Filme entstanden. Der erste mit einem reinrassigen Makro-Objektiv. Da wurde sinnlos Asche in Aschenbechern, Tassenränder und andere schöne Dinge im Detail betrachtet und abgelichtet. Motto: Der Teufel steckt im Detail. Gefällt mir. Auch ausserhalb von Facebook. Weiter gings mit einer kleinen Nostalgieübung. Meine erste analoge Kamera, welche den ganzen Rummel ausgelöst hat - die Fisheye Lomo - durfte wieder mal die Welt, resp. Wabern erkunden. Viele interessante Motive gab es dabei leider nicht. Vielleicht lag es auch an meiner Konzentration an diesem Tag. Ich lass mich überraschen. Das Fischauge macht manchmal die langweiligsten Motive zu Topschüssen (und umgekehrt leider auch). Zu guter Letzt gabs noch einen Testfilm mit der Holga. Nicht der Original-Legende-Mittelformat-Plastikschrott-Holga sondern der neuen 35mm. Version. Auch diese ist jedoch Plastikschrott aus Hongkong. Wenn man dann schlussendlich etwas darauf erkennen sollte, was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht sagen kann, wird man einige verwirrte Aufnahmen von Bern und dem Gurten sehen. Apropos: Der Gurten eignet sich ideal als Entspannungsoase nach der Arbeit. Doch was interessiert das die Leser dieses Blogs? Sind je eh alle irgendwo auf der Welt verstreut. Tja, ich geh mal was essen!
Dies sollte übrigens nicht (nur) wieder eine billige Promo für meine Flickr Fotos sein.
22.9.09
Die Menge wird kontrolliert werden
Heute ist es wieder einmal soweit. Das englische Musikerkollektiv (manche nannten und nennen es Trip-Hop, ein schöner Name) mit dem simplen Namen Archive spielen wieder in der Schweiz. Nachdem ich sie in den vergangenen drei Jahren bereits fünf Mal hierzulande erleben durfte und dadurch richtig „Fan“ wurde, bin ich heute eigentlich vor allem auf die Songs vom neuen Album gespannt. Natürlich würde ich auch ein „Again“, „Noise“ oder „System“ keinesfalls zurückweisen, aber wenn man schon ein zweiteiliges (oder wars nun dreiteilig?) Album veröffentlicht, muss die Menge damit auch überzeugt, ja oder eben kontrolliert werden. Zudem sollen ja auch neue/alte Kollektiv-Mitglieder mit von der Partie sein, worauf man bestimmt gespannt sein darf.
Für nicht Daheimgebliebene versuche ich ein paar Eindrücke mit einer (digitalen!) Kamera festzuhalten. Doch versprechen kann ich natürlich nichts. Es gibt ja schliesslich Leute, welche an einem Archive-Konzert angeblich bereits von Sicherheitskräften gebeten wurden die geknipsten Eindrücke zu löschen. Doch wie auch immer: Heute Abend tauchen wir wieder einmal ein in den hypnotischen Archivesound...
(Eigen-)Werbeanzeige:
Passend übrigens zu dieser Musik ist meine schwarzweisse Fotoserie aus London.
18.9.09
Abklingen? Zurück und zurückblickend...
Während Pavement erfreulicherweise eine Reunion ankünden und in einem Jahr ein ersten Konzert in NYC ankündigen. Während Rammstein ihren Ruf als "Männerband" auf die äusserste Grenze des Tillemanschen Zynismus treiben. Während Muse mit ihrem neuen Album das Niveau der aktuellen Killers erreichen und als Beigemüse klassische Experimente wagen. Während all dem Geschehen digitalisiere ich Negativ um Negativ. Ein Film der Impressionen zwischen Haldern und London zeigt ist bereits auf Flickr gelandet. Ein weiterer frisch mit London drauf steht kurz davor. Der S/W wird zu Beginn der nächsten Woche im Netz sein. Über das vergangene (weit gedehnte) Wochenende lässt sich vieles sagen. Auch zu vieles. Die Zensur verlangt deshalb eine zitierte Version von I. Diese umschreibt die Zeit sehr gut.
london in a nutshell: bigchillhouse//cocktails with mostly unknown ingredients//nice slash dodgy hotel //covent garden never gets old, wagamama neither//paradisewowomg afternoon tea with cupcakes made in heaven//daydreaming in notting hill//memories of stalking alan rickman//sunny weather (no joke..at times, at least)//dancing at the roxy to cheesy tunes from happy hour on and thus getting too many pitchers of long island//national portrait gallery//walking till even comfy shoes make feet hurt//seeing turin brakes at posh theatre//shopping cute stuff at spitalfields and markets and brick lane//camden canal//parks//meeting future awesome roomie//mentally preparing for okkervil river//being blown away by okkervil river//emotional recovery//rainy day in pubs//taking the train up here.
Ich bleibe diesmal bei Fotos.
london in a nutshell: bigchillhouse//cocktails with mostly unknown ingredients//nice slash dodgy hotel //covent garden never gets old, wagamama neither//paradisewowomg afternoon tea with cupcakes made in heaven//daydreaming in notting hill//memories of stalking alan rickman//sunny weather (no joke..at times, at least)//dancing at the roxy to cheesy tunes from happy hour on and thus getting too many pitchers of long island//national portrait gallery//walking till even comfy shoes make feet hurt//seeing turin brakes at posh theatre//shopping cute stuff at spitalfields and markets and brick lane//camden canal//parks//meeting future awesome roomie//mentally preparing for okkervil river//being blown away by okkervil river//emotional recovery//rainy day in pubs//taking the train up here.
Ich bleibe diesmal bei Fotos.
7.9.09
Es werde Licht!
Nachdem ich in den letzten drei Wochen fast mehr Kameras angeschafft (gekauft, ersteigert) als Fotos geschossen hatte, war es höchste Zeit endlich auch mal ein Ergebnis zu präsentieren. Wie bereits vor kurzem angekündigt habe ich mir eine Canon FTb gekauft. Von dieser stammen nun auch die gestern veröffentlichten Fotos auf meiner Flickr Seite. Doch es ist nicht der einzige Grund, weshalb dieser Film für mich besonders ist. Nach zwei (aufgrund Übereile) erfloglosen Versuchen ist es mir endlich gelungen einen Film selber zu entwickeln. 13 Minuten lag der Rollei-Streifen im Entwickler und wurde regelmässig geschüttelt. Obwohl mir beim ganzen Prozess immer noch der eine oder andere Faux-pas unterlaufen ist, kann ich doch zufrieden sein mit dem Resultat. „Immerhin sieht man etwas“ war so eine Aussage diesbezüglich.
Da ich mich nun beinahe komplett von der digitalen Fotografie verabschiedet habe (die Nikon D90 ist weg), bin ich nun bereit mit meiner Kamerabande die Welt auf analoge Art und Weise abzulichten. Vielleicht kann ich ja damit den Migranten in Ljubljana, Südostasien, England und wo auch immer einen „alternativen“ Blick in die Schweiz ermöglichen. Schon bald gibts mehr von der Minox, Yashica, Holga, Diana, Minolta, Praktica...........
Da ich mich nun beinahe komplett von der digitalen Fotografie verabschiedet habe (die Nikon D90 ist weg), bin ich nun bereit mit meiner Kamerabande die Welt auf analoge Art und Weise abzulichten. Vielleicht kann ich ja damit den Migranten in Ljubljana, Südostasien, England und wo auch immer einen „alternativen“ Blick in die Schweiz ermöglichen. Schon bald gibts mehr von der Minox, Yashica, Holga, Diana, Minolta, Praktica...........
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