Showing posts with label Gedanken. Show all posts
Showing posts with label Gedanken. Show all posts

24.5.10

zum Heu(l)en

















Der schelmische Babyface-Meteorologe aus dem SF hatte am vergangenen Freitag den Bauern gepredigt: Am Samstag schneiden, am Sonntag liegen lassen (da nationaler Feiertag) und am Montag einholen(?). Das Heu.

Da Meteo anscheinend bei Bauern besonders beliebt scheint, wurde diese Predigt auch brav befolgt. Am Samstag im Emmental sass ich bei einer "Stange" und beobachtete beiläufig die "krampfenden" Einwohner dieser (dem Auenland nicht unähnlichen) Hügel-Landschaft. Am Sonntag, unterwegs zu einem Mittagessen (beinahe) im Grünen, sah ich wie das Gras unter der Aufsicht der Landbevölkerung unter der Sonne litt...und austrocknete. Heute dann konnte man zum Beispiel am Fuss des Gurten beobachten, wie Bauern das Heu mit schweren Maschinen sorgfältig in Linien bündelten und anschliessend einsammelten.

Vielleicht hat diese Arbeit ja auch ihre Sonnseiten. Doch ich bin irgendwie ziemlich froh, dass ich (abgesehen von diesen Zeilen) nichts mit Heu am Hut hatte an den vergangenen drei ersten Sommertagen.

16.2.10

Radiobrainstorming (10)

Meine kleine Arbeitswelt ist wieder mal (und „wieder mal“ darf man getrost so schreiben) im Umbruch. Organisatorisch natürlich. Doch weitere Details dazu kann ich aus Datenschutzgründen nicht verraten. Datenschutz? Wen schütze ich eigentlich damit? Mich selbst wahrscheinlich. Trotz diesen Neuigkeiten im Büro will ich hier für einmal meine Gedanken freisetzen. Nicht um „euch“ zu langweilen und schon gar nicht um „euch“ zu unterhalten. Langsam aber sicher herrscht nämlich bei mir Unruhe ab der ruhigen Lage der Blogosphäre in meinem näheren Umkreis – also meinen treuen Lesern. Ich will damit nicht sagen, dass man gar nichts mehr hört. Schliesslich gab es einerseits neue Titelbilder und andererseits spannende Berichte aus dem südlichsten Südwesten. Danke übrigens für den Myspace Hinweis. Klingt spannend. Da ich bis hier so unstrukturiert und verwirrend wie möglich schrieb (auch bekannt als jiddisches Lehnwort „Stuss“) will ich diesen Beitrag auch entsprechend abschliessen: Montag war das Gold im Blut, jeder freut sich, das tut gut. Dienstag will dann jeder was und dieser Stress bereitet weniger Spass. Mittwoch verspricht endlich die finale Auflistung, entweder leichter Frust oder totale Befriedigung (wobei ich eher auf Letzteres tippe).

Geniesst den Abend...

11.12.09

3x weit geöffnete Augen

Der Zahnarzt bohrt ein Loch aus. Je tiefer er bohrt umso näher kommt er dem Nerv - dem Schmerz. Ohne Natkotikum wird die Prozedur zur hübschen Tortur. Die Augen sind weit offen.

Um ungefähr 8.00 Uhr beginnt ein gewöhnlicher Arbeitstag. Der erste Blick des Tages fällt auf das digitale Weckerdisplay, dass 9.17 anzeigt. Die Augen sind weit offen.

Werchter wird auch im Sommer 2010 belagert. Die offizielle Internetseite der Rock Werchter Organisatoren verkündet P!NK und Green Day innerhalb von 24 Stunden. Die Augen sind weit offen.

30.11.09

Der erste Schnee...

Was klingt wie der Titel eines Kinderbuchs wurde heute bitterkalte Tatsache – zumindest in Bern. Die erste Schneedecke legte sich über die Stadt. Nicht nur so ein zehnminütiges Schneeintermezzo bei dem sowieso nichts liegen bleibt, nein, eine richtige Decke eben. Doch was soll man als damit anfangen, wenn man nichts mit Wintersport am Hut hat? Soll man sich im warmen Büro oder in der warmen Stube verbunkern? Soll man mit einer Infrarotfilm beladenen Kamera durch die Landschaft streunen und tolle Bilder schiessen? Oder wäre es doch vielleicht besser zu flüchten und sich Ferien in einer wärmeren Region zu buchen? Diesmal gibt es für Anregungen übrigens keine Preise. Jedenfalls rechtfertigt die weisse „Pracht“ nun auch die bereits Mitte November eingerichtete Weihnachtsdekoration vor und in den Läden dieser Stadt. Jetzt lässt sichs wieder, gemütlich eingepackt im warmen Mantel, durch die Gassen wandeln und nach Geschenken Ausschau halten – vorausgesetzt man bestellt sich diese nicht allesamt im Internet zusammen. Doch soweit sind heute die meisten, trotz Schneegestöber, noch nicht. Momentan muss jeder seine Meinung zu den gestrigen Abstimmungsresultaten verkünden. Ich will mich dem nicht anschliessen und kann (darf) dies auch nicht beurteilen, da ich selber nicht abstimmen gehe. Jedoch hege ich langsam den Verdacht, dass sich die Schweiz im Jahr 2009 heimlich vorgenommen hat, auf der Liste der unsympathischsten Länder der Welt einen Podestplatz zu erobern. Ich geh mir mal einen Schneeball basteln...

4.11.09

Gedankenflug über den Herbst

Der Herbst ist...

...stürmisch und ruhig.
...voller Farbe und schwarzweiss.
...weder gefallen noch autonom.
...betrunken.
...die Jahreszeit des Schwermuts.
...ideal für Gedanken an die Vergangenheit.
...äusserst fotogen.
...adrett.
...ein hinterhältiger Vorbote des Winters.
...gelegentlich etwas duselig.
...vertraut mit dem Begriff „Aprilwetter“.
...trüb und würzig.
...ein Gefühl.
...bei mir angekommen.

13.5.09

Zustände


Der Mensch ist von Natur aus getrieben von einer Neugier und einem Entdeckungsdrang. Er bewegt sich ständig vorwärts und will alles Mögliche und Unmögliche haben. Er will vor allem genau das, was er nicht hat und ist bereit Risiken und Gefahren einzugehen um dies zu erreichen. Er befindet sich in einem rastlosen Zustand. Manche Menschen verbleiben die ganze Länge ihres Lebens in diesem Zustand. Andere hingegen wechseln früher oder später in einen beständigen Zustand. Der Mensch beschränkt dabei sich selbst. Er schafft sich, was oft als "geordnetes Leben" bezeichnet wird. Er konzentriert sich auf eine Arbeit, auf ein Hobby, auf eine Aufgabe oder andere Personen. Es gibt nicht Wenige, welche zu einem bestimmten Zustand gezwungen werden. Jedoch ist es in fast jeder sozialen Schicht möglich, auf eine ganz unterschiedliche Weise, in beiden Zuständen zu leben. Offen bleibt unter anderem wer sich aus welchem Grund für welchen Zustand entscheidet, falls er dies kann.