Noch nicht lange ist es her, als viele digitale Mitmenschen grossen Wert darauf legten eine eigene „Houmpeitsch“ zu besitzen. Da wurden grundlegende HTML-Kenntnisse (und manchmal sogar exotischere Sprachen) einstudiert und Stunden in die Programmierung investiert. Oftmals entstanden so zwar aufwändig designte Seiten, welchen jedoch der Inhalt fehlte. Nachdem die Seite endlich stand, betrachtete man dies als sein Werk und verpasste es der Seite regelmässig ein Update zu verpassen. So wurden aus diesen Seiten eher sowas wie Musterbeispiele für den Homepage-Aufbau, welche wiederum absolut niemand mehr betrachtete. Es gab jedoch auch die Leute, welche weder Zeit in das Layout investierten noch Inhalte für die Seite hatten (höchsten das Kapitel „Über mich“ pflegten). Das Resultat war eine amüsant-trashige Datenleiche im Netz. Heute sind die meisten dieser Seiten wieder verschwunden. Meistens weil der Provider sie nach einem gewissen Zeitraum der Inaktivität gelöscht hat.
Und heute? Na klar, jeder kennt Facebook, Myspace, Twitter, Flickr und Co. Sogar das Urgrosi im Simmental. Doch nein, das sind nicht die Mörder der legendären privaten Homepage. Zumindest meiner Meinung nach sind dies die Blogs. Da gibt es nicht mehr viel zu designen: Die Layout Einstellungen sind in ein paar wenigen Minuten getätigt. Der Fokus liegt auf regelmässigem Inhalt. Genau das ist auch der Grund, weshalb ich diese Zeilen kurz vor Feierabend veröffentliche. Schönes Wochenende allerseits!
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25.9.09
26.7.09
Radiobrainstorming (9)
5.6.09
Radiobrainstorming (8)
Keine Langeweile: Nicht zu überschätzen. Ein Radiobrainstorming auf Sinnsuche. Virtuelle Verwirrung im grossen und ganzen. Wer oder was bewegt heute? Gossip? Nein, bestimmt nicht. Heute herrscht die Ruhe. Ist sie trügerisch? Wer weiss... Daniel (nicht der aus Bonn) schickt mir eine gratis DVD mit bliblischen Vorhersagen aus unserer Zeit. Das ist nett und sollte verboten werden. Wenn doch nur nicht noch der Festivalsommer 2009 ein Wörtchen mitzureden hätte. Umzug anstatt Chicago: auch eine Option. Wer will wilde Wirtschaftsprofessoren? Broken Glass 3.0 (three point O). DAS Fest sollte "Das Fest" heissen, einfach so. Es gibt sie noch, die paradoxen Unglücksfälle, welche einige Jahre später in den „Vereinigten“ verfilmt werden. Lasst uns auf etwas Ungeplantes anstossen. Lasst uns freuen.
30.5.09
25.4.09
Die Mountain Woche
Nicht erst durch den (berechtigten) Kommentar meines einzigen regelmässigen Lesers, wurde mir bewusst, dass die Mountain-Woche bezüglich Aktualität ein Debakel war und einer Bretter-Woche glich. Es ist mir klar, dass ich dazu ausführlich (Ein anscheinend relativ schwammiger Begriff) Stellung nehmen muss:
Die Mountain Woche hat mit einer pessimistischen Grundstimmung im Basislager begonnen. Die Ausrüstung erfüllte die Vorgaben nicht. Das Wetter zeigte sich launisch und die Motivation war nicht hoch genug. Die Wende brachte der dünne Mann und seine Ballade. Er packte in unserem Basislager die Gitarre aus und erzählte uns etwas über Tom Thumb.
Am Dienstag wurde ein grosses Stück zurückgelegt und der Weg zur Spitze erschien nicht mehr unendlich. Unterwegs war es mir leider nicht möglich der gähnenden Leere auf dieser Seite zu ein Ende zu setzen. Wir hatten am zweiten Tag der Mountain Woche ohnehin andere Probleme. Das Velomädchen kam uns mit einem Mountainbike entgegen und rempelte mich, wegen der engen Platzverhältnisse am Berg, an. Der Schaden war mit einer Entschuldigung nicht beglichen. Was folgte war ein mühsamer Papierkrieg bei dem sämtliche Bergsteiger gedanklich einen Ausflug nach Hyrule machten. Das zweite Lager wurde aufgrund dieser Verzögerung erst in der Nacht erreicht. Als wir am Mittwoch bei idealem Bergwetter den Gletscher erreichten, hatten wir ungefähr die Hälfte des Weges auf den gigantischen Steinhaufen zurückgelegt. Es war nicht wirklich eine Überraschung als wir kurz darauf entführt wurden und einen Nachmittag in einer grünen Mine schuften mussten. Es war befremdend eine Industrie in dieser Landschaft anzutreffen. Am Abend konnten wir unseren Entführern glücklicherweise entkommen (doch wir wollen bald wieder zurück in die Mine). Am Donnerstag sind wir im dritten und letzten Lager angekommen. Ich musste per Videobotschaft eine einstündige, unliebsame Geschichte präsentieren. Diese Botschaft wurde jedoch nicht aufgezeichnet. Per Live-Streaming war sie aber auf dieser Seite zu sehen (wer dies verpasst hat ist selber schuld). Der letzte lange Marsch zum Gipfel machte unsere Füsse müde. Er war wesentlich länger als zunächst angenommen. Unterwegs begegneten uns nur ungefähr drei andere menschliche Wesen. Langsam aber sicher war mir bewusst, dass der einzige regelmässige Leser dieser Seite die Geduld verlieren würde. Denn ich hatte immer noch keine Möglichkeit das weltweite Netzwerk aufzusuchen. Was eigentlich sehr schade ist, da eine solche Mountain Woche doch einiges an spontanen Ideen zu bieten gehabt hätte. Wie dem auch sei, am Freitag wurde der Gipfel erreicht. Viel gibt es darüber nicht zu berichten. Der Steinhaufen war natürlich auch nicht mit dem Kangchendzönga zu vergleichen. Sam zeigte uns auf dem höchsten Punkt noch seine dürftige Behausung, welche mich nicht wirklich ansprach. Vor allem die Küche war in desoltatem Zustand. Trotz meinem sichtbaren Desinteresse, erzählte er uns noch ein schönes Gedicht (welches ich mir notierte). Danach begleitete uns Mr. Hand, den wir in der dunklen Stadt kennengelernt hatten, den Berg hinunter.
Die Mountain Woche ist somit in der näheren Vergangenheit angekommen.
Falls jemand dies nicht lesen mag, kann er gerne auch mit dem Song "Upward over the Mountain" von Iron & Wine vorlieb nehmen.
Die Mountain Woche hat mit einer pessimistischen Grundstimmung im Basislager begonnen. Die Ausrüstung erfüllte die Vorgaben nicht. Das Wetter zeigte sich launisch und die Motivation war nicht hoch genug. Die Wende brachte der dünne Mann und seine Ballade. Er packte in unserem Basislager die Gitarre aus und erzählte uns etwas über Tom Thumb.
Am Dienstag wurde ein grosses Stück zurückgelegt und der Weg zur Spitze erschien nicht mehr unendlich. Unterwegs war es mir leider nicht möglich der gähnenden Leere auf dieser Seite zu ein Ende zu setzen. Wir hatten am zweiten Tag der Mountain Woche ohnehin andere Probleme. Das Velomädchen kam uns mit einem Mountainbike entgegen und rempelte mich, wegen der engen Platzverhältnisse am Berg, an. Der Schaden war mit einer Entschuldigung nicht beglichen. Was folgte war ein mühsamer Papierkrieg bei dem sämtliche Bergsteiger gedanklich einen Ausflug nach Hyrule machten. Das zweite Lager wurde aufgrund dieser Verzögerung erst in der Nacht erreicht. Als wir am Mittwoch bei idealem Bergwetter den Gletscher erreichten, hatten wir ungefähr die Hälfte des Weges auf den gigantischen Steinhaufen zurückgelegt. Es war nicht wirklich eine Überraschung als wir kurz darauf entführt wurden und einen Nachmittag in einer grünen Mine schuften mussten. Es war befremdend eine Industrie in dieser Landschaft anzutreffen. Am Abend konnten wir unseren Entführern glücklicherweise entkommen (doch wir wollen bald wieder zurück in die Mine). Am Donnerstag sind wir im dritten und letzten Lager angekommen. Ich musste per Videobotschaft eine einstündige, unliebsame Geschichte präsentieren. Diese Botschaft wurde jedoch nicht aufgezeichnet. Per Live-Streaming war sie aber auf dieser Seite zu sehen (wer dies verpasst hat ist selber schuld). Der letzte lange Marsch zum Gipfel machte unsere Füsse müde. Er war wesentlich länger als zunächst angenommen. Unterwegs begegneten uns nur ungefähr drei andere menschliche Wesen. Langsam aber sicher war mir bewusst, dass der einzige regelmässige Leser dieser Seite die Geduld verlieren würde. Denn ich hatte immer noch keine Möglichkeit das weltweite Netzwerk aufzusuchen. Was eigentlich sehr schade ist, da eine solche Mountain Woche doch einiges an spontanen Ideen zu bieten gehabt hätte. Wie dem auch sei, am Freitag wurde der Gipfel erreicht. Viel gibt es darüber nicht zu berichten. Der Steinhaufen war natürlich auch nicht mit dem Kangchendzönga zu vergleichen. Sam zeigte uns auf dem höchsten Punkt noch seine dürftige Behausung, welche mich nicht wirklich ansprach. Vor allem die Küche war in desoltatem Zustand. Trotz meinem sichtbaren Desinteresse, erzählte er uns noch ein schönes Gedicht (welches ich mir notierte). Danach begleitete uns Mr. Hand, den wir in der dunklen Stadt kennengelernt hatten, den Berg hinunter.
Die Mountain Woche ist somit in der näheren Vergangenheit angekommen.
Falls jemand dies nicht lesen mag, kann er gerne auch mit dem Song "Upward over the Mountain" von Iron & Wine vorlieb nehmen.
5.4.09
Radiobrainstorming (3)
One day I’ll grow up, I know whom within me. Er liebt die Liebe. Verbal zu entwaffnen ist eine Tugend. Die Sonne lockt, doch nicht nur sie. Waschen! Staubsaugen! Aufladen! Geld überweisen. Unterschätze nie das technische Wissen eines 10 Jährigen (heutzutage). You seemed to move through the places that I feared. Das Ende vom Ende ist auch der Beginn der Ferien. Fuckbook ist groovier als Facebook. Definitiv! Die 1. Klasse Bänke der SBB Doppelstockwagen sind gemütlich (nehme ich mal an). For today I am a child. Status vom Tag auf Facebook: blackberry vomne mindfreak zerstoert!!!!! Man sollte seinen Wohnraum mit Google absuchen können. OK das war nicht schlecht. Aber bei den Baumstämmen hätten sie keine Chance. snake, snake, snake.
30.3.09
Das Medienecho
Es ist immer wieder beruhigend an einem Montagmorgen in den Medien verzückte Beiträge über einen Anlass am Wochenende zu lesen. Insbesondere wenn man selbst dabei war und die Sache wirklich verzückend war. Da wagt sich sowohl das Blatt aus Zürich, wie auch der LoFi- und HiFi- Journalismus ein paar Sätze diesbezüglich zu notieren. Authentischer als jeder Beitrag auf Papier ist natürlich das bewegte und anständig verwackelte Bild.
Doch es ist auch einmal genug dem Wochenende nachgetrauert.
Die Bilder zur neuen Woche findet der geübte Internetbenutzer hier.
Doch es ist auch einmal genug dem Wochenende nachgetrauert.
Die Bilder zur neuen Woche findet der geübte Internetbenutzer hier.
29.3.09
Radiobrainstorming (2)
Das Archiv im Archiv im Ohr. Von vier Räumen nur einen besucht. "Bubbled in" am Sonntagmittag. Lomographischer Stolz am Freitag. Grosse Gruppierungen, laute Musik, Luftsprünge und Bier in Flaschen zu Franz Ferdinand. Wer Grillen nicht hört ist des Grillen nicht wert? Unbedingt abchecken und erledigen!!! Das Ohr im Archiv im Archiv. Wer kann mir einige Opas mit technischen Problemen nennen? Wii heisst heute nicht nur Wein, Nein! Gefüllt mit "fine food energy drink" zu sein heisst nicht automatisch wach sein. Grund dafür dürfte sein, dass das die armen Energiedosen bereits aus dem Sortiment gestrichen sind. Was will er damit sagen? Letzte Nacht haben wir unter anderem fast eine Stunde verloren. Ausverkaufte Garderoben sind nicht chic. This was the first week of my life.
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